Torffreies Gärtnern in der Kommune

Der Verzicht auf Torf in der kommunalen Grünflächenpflege leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wir zeigen auf, wie man hier im Rat aktiv werden kann.

Torf ist ein wichtiger CO2-Speicher und seine Gewinnung führt zur Zerstörung wertvoller Moorökosysteme. Der Verzicht auf Torf in der kommunalen Grünflächenpflege leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Erhaltung der Biodiversität. Durch die Umstellung auf torffreie Alternativen können die Kommunen eine Vorreiterrolle im nachhaltigen Gartenbau einnehmen und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger für dieses wichtige Thema sensibilisieren.

Die schrittweise Umstellung ermöglicht es, Erfahrungen zu sammeln und die Maßnahmen bei Bedarf anzupassen. Langfristig können durch den Einsatz regionaler, torffreier Substrate auch Transportwege reduziert und die lokale Wirtschaft gestärkt werden.
Das gilt auch bei der Vergabe an externe Dienstleister in der Garten- und Landschaftspflege.


 
GAR BW Tipp für engagierte Ratsfraktionen:

– Schaut bei Euren kommunalen Gärtnereibetrieben vorbei und informiert Euch über deren Arbeit.

–  Stellt im Rat eine Anfrage über den Verbrauch von torfhaltigen Erzeugnissen & ob eine Umstellung auf torffreie Produkte geplant ist.

– Stellt im Rat einen Antrag auf eine Umstellung auf die klimafreundliche Verwendung torffreier Erde (Siehe Musterantrag).

Bild von Alexander Schenk

Alexander Schenk

GAR BW Geschäftsführer

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